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Von mehr Artenvielfalt auf dem Kirchengrundstück und einem Repair-Café in Oberg

Unser Koordinationsteam war Ende September zu Gast bei Walter Faerber in Groß-Ilsede bei Hannover. In der benachbarten Kirchengemeinde Oberg begannen einige Engagierte vor einem Jahr, das Gelände um ihre Kirche neu zu gestalten, um die Artenvielfalt zu erhöhen. Wir haben uns die Veränderungen vor Ort angeschaut. Es wurde eine Totholzhecke gebaut, heimische insektenfreudliche Gehölze gepflanzt und ein Sandarium angelegt. Wir staunten nicht schlecht, wie viele Insekten sich auf der ungemähten Wiese bereits tummelten.

Neben dem umgestalteten Kirchengelände, schauten wir uns auch das Repair-Café im Gemeindehaus an. Hier kann man einmal im Monat kaputte elektronische Geräte, Fahrräder und Kleidung, mit Unterstützung von fachkundigen Tüftlern, reparieren. 

Das sind zwei inspirierende Beispiele dafür, wie die Sorge um unsere Mitgeschöpfe und unsere Umwelt ganz praktisch aussehen kann. Zwei wunderschöne Beispiele, wie wir unserer gefühlten Ohnmacht, die uns so oft entmutigen will, etwas entgegen setzen können. Gemeinsam aktiv werden ist auch die weltweite Idee von A Rocha – egal ob durch Naturschutzaktivitäten, Repair-Cafés, Schöpfungsthemen im Gottesdienst oder in der Jugendarbeit: als A Rocha-Freundeskreis wollen wir diese Idee vorantreiben und hoffen, dass in Zukunft noch viele Menschen in Kirchen und Gemeinden vor Ort, als regionale Gruppe von Jesusnachfolger*innen, zum Thema Schöpfungsbewahrung ähnlich den Obergern Kirchenmitgliedern aktiv werden!

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